Einladung
Zur Eröffnung der Ausstellung mit Werken von
Hella und Hans-Ulrich Buchwald
am 07.05.2000 um 11.30 Uhr laden wir Sie herzlich ein.
Es spricht zur Ausstellung:
Professor Klaus Kowalski, Universität Hannover
Klaus Kowalski hat in den letzten Wochen ein Buch über Hella Buchwald
vollendet.
Hella Buchwald, geboren 1915 in Witten/Ruhr, ist schon seit früher Kindheit mit moderner Kunst und mit künstlerischer Arbeit vertraut. 1952 - 56 studierte sie Malerei und Plastik, Kunst- und Werkerziehung u.a. bei Henry Hinsch, Göttingen, und bei Erich Rhein, Hannover. Ihre Bilder sind in aller Welt zu sehen, sie ist in Frankreich und den USA beinahe bekannter als in Hannover, wo sie lebt und künstlerisch tätig ist. Mit ihrem Mann,
Hans-Ulrich Buchwald, dem Begründer und Leiter des Scharniertheaters Hannover, wurden von 1969 bis 1990 allein 60 Aufführungen entworfen und verwirklicht. Von 1986 bis heute ist das Scharniertheater regelmäßig auf dem Kleinen Fest im Großen Garten Hannover vertreten.
Hans-Ulrich Buchwald, 1925 in Breslau geboren, studierte an den Werkkunstschulen in Breslau und Hannover. Im Laufe der Jahre war er vielseitig tätig und hat ein umfangreiches und vielfältiges Werk an Malerei, Druckgrafik und Theaterobjekten geschaffen. Er war Mitglied der "Xylon" Internationale und 1.Vorsitzender der deutschen Sektion. "Xylon" ist eine Vereinigung von Künstlern, die den Holzschnitt, ein altes Hochdruckverfahren, besonders pflegen. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. in New York, in Krakau und von dort aus in weiteren östlichen Ländern, in Berlin, Köln, Bremen und Hannover führten zu mehreren Ankäufen für Museen, z.B. Museum of Modern Art, New York; Landesmuseum Hannover usw.. 1965 erhielt er den Förderpreis des niedersächsischen Kunstpreises für Grafik. 1991 erschien eine Monographie von Rudolf Jüdes in der Edition "libri artis".
Die Ausstellung im Atelier Olbrich zeigt von Hella Buchwald eine Reihe
von Ölbildern aus verschiedenen Schaffensperioden. Ein besonderes Merkmal
ihrer Bilder ist der lyrische und poetische Surrealismus mit Verweisen
auf die Vielschichtigkeit von Märchenwelten. Von Hans-Ulrich Buchwald
werden einige großformatige Linol- und Holzschnitte vorgestellt, die inhaltlich
gegenwärtige Realität und Mythen der Antike hintergründig miteinander
verbinden. Außerdem sind in der Ausstellung phantastische Masken aus seinem
reichen Schaffen für das Scharniertheater Hannover und einige kleinere
Holzskulpturen zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung und während der
Besuchszeiten wird auch ein Videofilm von der Aufführung des Scharniertheaters
Hannover beim "Kleinen Fest im Großen Garten" 1999 vorgeführt.
Beide Knstler werden bei der Eröffnung anwesend sein. Die Ausstellung dauert bis zum 08.Juni 2000. Sie ist jeden Dienstag und Donnerstag von 17.00 bis 19.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 05137/72209 zu besichtigen.
Ateliergespräche über die Ausstellung und je nach Interesse der Besucher auch über andere Themen der Kunst finden am Mittwoch, dem 17., 24. und 31. Mai ab 20.00 Uhr statt.
Zum Abschluss der Ausstellung wird am Donnerstag, dem 08. Juni 2000 ab 20.00 Uhr ein besonderes Ateliergespräch veranstaltet, denn wenige Tage vorher feiert Hella Buchwald ihren Geburtstag, an dem sie 85 Jahre alt wird.