Logo Atelier Olbrich

Konzept

Das Atelier Olbrich war eine Privatinitiative von Helga und Johannes Olbrich, um den Zugang zur bildenden Kunst der Gegenwart zu erleichtern. Mitten im Stadtteil Auf der Horst, einem sozialen und kulturellen Brennpunkt der Stadt Garbsen, diente eine Drei-Zimmer-Wohnung als Atelier für Praxis und Theorie der bildenden Kunst.

Helga und Johannes Olbrich gingen dort ihrer künstlerischen Arbeit nach. Sie konnten nach Absprache besucht werden. Dabei ließen sie sich gern auf Gespräche über Kunst ein. Es konnten sich kleine Gruppen von Interessierten treffen, um Referate zu hören, ein Thema zu diskutieren oder künstlerisch zu gestalten. Gelegentliche Kunstausstellungen konnten zu Themen für Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen anregen.

Mit diesen Angeboten waren keine kommerziellen Interessen verbunden. Die ausgestellten Werke standen also nicht zum Verkauf, sondern sollten ausschließlich zum Betrachten, Nachdenken und Besprechen anregen. Kunstwerke wurden hierbei nicht vorrangig zum Besitzen und zum Schmücken und Verschönern von Wohn- und Arbeitsräumen vorgestellt. Sie sollten vielmehr Gedanken und Gefühle vermitteln, zur Selbst- und Fremderkenntnis führen und zur Deutung der gegenständlichen, geistigen und gesellschaftlichen Welt beitragen.

In diesem Sinne erfüllte das Atelier Olbrich eine soziale Aufgabe und leistete einen Beitrag zum kulturellen Leben in Garbsen.